Montag, 13. Mai 2013

It´s called tea-TIME cause it´s rush-free , fucker!

i hate to rush and run and hurry and also people who behave this way. Probably the reason why i prefer tea over coffee is that it claims time. I don t want my shit "to-go" I want my shit "to-stay" and enjoy. Especially in a so very rushed society. Could die laughing when you ask people how their day was and they answer "ppuuhh i m so stressed..". By what? shopping and using your smart phone or hanging in chatrooms? get a life fuckers..!! a real one with manual work and relevant thoughts. Hope you had a nice day with your moms yesterday. I definitly love mine...
cheers guys and girls

Freitag, 3. Mai 2013

Food for thought


Im Moment hab ich mehr Zeit als mir liebt ist. Das moderne Phänomen der Lebensplanung ist leider noch nicht bis zu mir durchgedrungen. Und da Beschäftigung nicht permanent in Form von Sport, Schwimmen und Freunden erfolgen kann, gilt es die Fingerspitzen beschäftigt zu halten. Gerade ist es einfach noch zu kalt um Möbel aufzuarbeiten, deshalb ein neues Stickprojekt. Ich mag anatomische Zeichnungen und Modelle schon seit je her sehr. Und nachdem ich die Tage ein paar fantastische Vorträge der Hirnforscherin Jill Bolte gesehen und gehört habe, ging mir auch die äußere Schönheit des Hirnkonstruktes nich aus dem Kopf. 
Wie man beim Sticken vorgeht, könnt ihr euch wahrscheinlich denken. Zunächst gilt es eine schöne kontrastreiche Skizze zu erstellen. Diese wird im Anschluss mit Kugelschreiber auf den Stoff übertragen. Ich verwende eigentlich immer reine Baumwollstoffe aus ökologischer Herstellung, da ich Bleichmittel und krebserregende Färbemittel eher unsympathisch finde. Dann am besten mit einem Standard-Stick-Garn, das ihr in der 6-Faden Version kauft euer Stickobjekt in Angriff nehmen. Den Faden dazu in zwei dreier-Bündel aufteilen, da er sonst zu stark ist und die Stickerei nicht fien genug wird. Im Stickrahmen befestigen und schon gehts los.

Sonntag, 14. April 2013

My world is full of magic, rainbows and unicorns shitting candy....



Manchmal braucht man ein wenig Magie um sich, weil alle anderen so grau sind. Dezent ist daher weder bei Bekleidung noch bei Schmuck mein Ding. Da ich aber vieles, das ich mir wünschen würde nicht bekomme oder kaufen kann, ist DIY angesagt. So wollte ich schon ewig eine Hingucker-Glitzer-Kapuze haben, die ich einfach zur Baseballjacke oder zum Mantel tragen kann. Dafür wunderschönen zitronengelden Öko-Jersey besorgt, Schmucksteine in Hülle und Fülle und ein Schnittmuster für eine klassische Sweaterkapuze gezeichnet. Ihr seht sieht jetzt zu einem drittel fertig gestellt. Sie ist übrigens reversibel. Ich freu mich schon drauf durch den Tag zu glitzern wenn sie fertig ist.

Donnerstag, 4. April 2013

Microkosmen

Ostern ist ja gerade vorbei und obwohl ich als Veganerin dieser Eiersuchgeschichte nicht so viel abgewinnen kann, nehm ich die Zeit dennoch gerne zum Anlass mich kreativ auszutoben. Hier seht ihr meine Tischdeko fürs Esszimmer, natürlich viel zu spät, passend zu meinen sonstigen zu-spät-Tendenzen.
Mal wieder aus reinen natürmaterialien. Kranz ist aus Stroh, innen wurde eine kleine Keramikschüssel mit den Hyazinthen platziert und die Erde mit Moos bedeckt. In der Mitte Holzeier und ein  kleines Holzhäuschen, das ich für unschlagbare 10Cent auf dem Flohmarkt erstanden habe. Ein wenig Islandmoos als Kontrastgrün, zwei Hölzerne Marienkäfer und ein flapsiger Schmetterling. Schon steht ein kleiner schräger Microkosmos auf eurer Ostertafel. Regelmäßig gießen und ihr habt wochenlang was davon. 

Viel Spaß beim Nachbasteln und nachträglich ein schönes Osterfest!

Montag, 1. April 2013

Sperrmüll-Schatz in neuem Glanz....

Ich möchte einen Verlust melden. Dieser ereignete sich ganz unbemerkt und überraschend. Somit hatte ich keine Möglichkeit Vosicht- und Schutzmaßnahmen zu treffen. Zu beklagen gibt es das Abhandenkommen eines gesamten Winters! Wer hat schon Interesse an einem Winter... um genau zu sein, sprechen wir von genau vier Wintermonaten. Ich habe einen Verdacht. Bisher fehlen mir jedoch entsprechende Beweise. Der Verdächtige weist folgende Merkmale auf: klare Strukturen, große Neigung zur Bürokratie, akademische Orientierung. Jetzt ahnen wohl die meisten wer gemeint ist. Die böse Diplomarbeit. Wir hatten so unsere Reibereien. Sie und ich, ... Ich und sie.... aber wir haben uns an einander gewöhnt und letztendlich auch aklimatisiert. Vielleicht sogar ein wenig Zuneigung entwickelt. Doch als sie von mir ging nahm sie ungefragt meine vier Wintermonate mit sich. Letztens schickte sie einen Brief aus einem fernen Land: Mir geht es gut hier. Ich vermisse dich. Du hast viel für mich getan und deshalb bewerte ich deine Mühen mit einer 1.0. 
Tatsächlich einen 1er Dimplomabschluss. Hm.. so positiv er auch klingen mag, die vier Monate Verlust kann er wohl nicht aufwiegen. 
Jedenfalls ist seitdem reichlich Zeit für schöne Dinge vorhanden. So hab ich mir endlich ein Herz gefasst und meinen Sperrmüllfund aus dem letzten Herbst von Grund auf aufgemöbelt. Auch hier wurde geschliffen, gehämmert, polliert, grundliert, lackiert... und nach etlichen Stunden Arbeit strahlt er tatsächlich in neuem Gewand. Mein Herz hätte geblutet ihn in der Schrottpresse zu sehen. Wo doch noch so viel Leben in ihm steckt. 



Dienstag, 12. März 2013

Happy Hour in der Tiki-Bar

Eine ganze Weile ist seit dem letzten Beitrag verstrichen. Und so unbemerkt.... Wie bereits erwähnt, war es meine Diplomarbeit die sich meine gesamte Aufmerksamkeit einverlaibt hat. Nun ist sie geschrieben. Nun bin ich fertig. Und nun kann ich auch nicht mehr. Ein mentaler, physischer und emotionaler Kraftakt, den ich so sicher kein zweites mal auf mich nehmen würde. Seit letzten Freitag bin ich zum ersten mal seit Weihnachten wieder in meiner Wohnung und erstaunt wie wichtig dieser Wohlfühlfaktor ist. Ich muss eine ganze Menge verpasst haben in den letzten Wochen. So auch, dass in die Tiki Hütte auf meinem Balkon eine Vogelfamilie eingezogen ist. Es muss sich rumgesprochen haben, dass sich in unmittelbarer Nähe ein Selbstbedienungssupermarkt mit Sonnenblumen- und Erdnusskernen befindet. Seitdem geben sich die gefiederten Herrschaften hier jedenfalls die Klinke in die Hand. Kein Morgen, Mittag oder Abend ohne lokale Karaoke-Wettbewerbe. Ein paar Spechte, die mehrmals täglich kommen, hab ich bereits kennengelernt. Die lassen sich auch von meinem Frühstück in unmittelbarer Nähe nicht aus der Ruhe bringen. Diverse Meisen-Ladies scheinen von den edel gekleideten Spechtherren gehört zu haben und luken ebenso häufig rein. Sogar meine Nachbarin sprach mich ganz erstaunt darauf an, was denn da los sei. Sie würde, die Vögel den ganzen Tag von den Bäumen im Garten zu meinem Balkon fliegen sehen. Wahrscheinlich liegt es an den attraktiven Immobilien hier. Und in der Tiki-Bar ist schließlich 24-Stunden lang Happy Hour.
In dem Sinne: cheers!!