Sonntag, 14. April 2013

My world is full of magic, rainbows and unicorns shitting candy....



Manchmal braucht man ein wenig Magie um sich, weil alle anderen so grau sind. Dezent ist daher weder bei Bekleidung noch bei Schmuck mein Ding. Da ich aber vieles, das ich mir wünschen würde nicht bekomme oder kaufen kann, ist DIY angesagt. So wollte ich schon ewig eine Hingucker-Glitzer-Kapuze haben, die ich einfach zur Baseballjacke oder zum Mantel tragen kann. Dafür wunderschönen zitronengelden Öko-Jersey besorgt, Schmucksteine in Hülle und Fülle und ein Schnittmuster für eine klassische Sweaterkapuze gezeichnet. Ihr seht sieht jetzt zu einem drittel fertig gestellt. Sie ist übrigens reversibel. Ich freu mich schon drauf durch den Tag zu glitzern wenn sie fertig ist.

Donnerstag, 4. April 2013

Microkosmen

Ostern ist ja gerade vorbei und obwohl ich als Veganerin dieser Eiersuchgeschichte nicht so viel abgewinnen kann, nehm ich die Zeit dennoch gerne zum Anlass mich kreativ auszutoben. Hier seht ihr meine Tischdeko fürs Esszimmer, natürlich viel zu spät, passend zu meinen sonstigen zu-spät-Tendenzen.
Mal wieder aus reinen natürmaterialien. Kranz ist aus Stroh, innen wurde eine kleine Keramikschüssel mit den Hyazinthen platziert und die Erde mit Moos bedeckt. In der Mitte Holzeier und ein  kleines Holzhäuschen, das ich für unschlagbare 10Cent auf dem Flohmarkt erstanden habe. Ein wenig Islandmoos als Kontrastgrün, zwei Hölzerne Marienkäfer und ein flapsiger Schmetterling. Schon steht ein kleiner schräger Microkosmos auf eurer Ostertafel. Regelmäßig gießen und ihr habt wochenlang was davon. 

Viel Spaß beim Nachbasteln und nachträglich ein schönes Osterfest!

Montag, 1. April 2013

Sperrmüll-Schatz in neuem Glanz....

Ich möchte einen Verlust melden. Dieser ereignete sich ganz unbemerkt und überraschend. Somit hatte ich keine Möglichkeit Vosicht- und Schutzmaßnahmen zu treffen. Zu beklagen gibt es das Abhandenkommen eines gesamten Winters! Wer hat schon Interesse an einem Winter... um genau zu sein, sprechen wir von genau vier Wintermonaten. Ich habe einen Verdacht. Bisher fehlen mir jedoch entsprechende Beweise. Der Verdächtige weist folgende Merkmale auf: klare Strukturen, große Neigung zur Bürokratie, akademische Orientierung. Jetzt ahnen wohl die meisten wer gemeint ist. Die böse Diplomarbeit. Wir hatten so unsere Reibereien. Sie und ich, ... Ich und sie.... aber wir haben uns an einander gewöhnt und letztendlich auch aklimatisiert. Vielleicht sogar ein wenig Zuneigung entwickelt. Doch als sie von mir ging nahm sie ungefragt meine vier Wintermonate mit sich. Letztens schickte sie einen Brief aus einem fernen Land: Mir geht es gut hier. Ich vermisse dich. Du hast viel für mich getan und deshalb bewerte ich deine Mühen mit einer 1.0. 
Tatsächlich einen 1er Dimplomabschluss. Hm.. so positiv er auch klingen mag, die vier Monate Verlust kann er wohl nicht aufwiegen. 
Jedenfalls ist seitdem reichlich Zeit für schöne Dinge vorhanden. So hab ich mir endlich ein Herz gefasst und meinen Sperrmüllfund aus dem letzten Herbst von Grund auf aufgemöbelt. Auch hier wurde geschliffen, gehämmert, polliert, grundliert, lackiert... und nach etlichen Stunden Arbeit strahlt er tatsächlich in neuem Gewand. Mein Herz hätte geblutet ihn in der Schrottpresse zu sehen. Wo doch noch so viel Leben in ihm steckt. 



Dienstag, 12. März 2013

Happy Hour in der Tiki-Bar

Eine ganze Weile ist seit dem letzten Beitrag verstrichen. Und so unbemerkt.... Wie bereits erwähnt, war es meine Diplomarbeit die sich meine gesamte Aufmerksamkeit einverlaibt hat. Nun ist sie geschrieben. Nun bin ich fertig. Und nun kann ich auch nicht mehr. Ein mentaler, physischer und emotionaler Kraftakt, den ich so sicher kein zweites mal auf mich nehmen würde. Seit letzten Freitag bin ich zum ersten mal seit Weihnachten wieder in meiner Wohnung und erstaunt wie wichtig dieser Wohlfühlfaktor ist. Ich muss eine ganze Menge verpasst haben in den letzten Wochen. So auch, dass in die Tiki Hütte auf meinem Balkon eine Vogelfamilie eingezogen ist. Es muss sich rumgesprochen haben, dass sich in unmittelbarer Nähe ein Selbstbedienungssupermarkt mit Sonnenblumen- und Erdnusskernen befindet. Seitdem geben sich die gefiederten Herrschaften hier jedenfalls die Klinke in die Hand. Kein Morgen, Mittag oder Abend ohne lokale Karaoke-Wettbewerbe. Ein paar Spechte, die mehrmals täglich kommen, hab ich bereits kennengelernt. Die lassen sich auch von meinem Frühstück in unmittelbarer Nähe nicht aus der Ruhe bringen. Diverse Meisen-Ladies scheinen von den edel gekleideten Spechtherren gehört zu haben und luken ebenso häufig rein. Sogar meine Nachbarin sprach mich ganz erstaunt darauf an, was denn da los sei. Sie würde, die Vögel den ganzen Tag von den Bäumen im Garten zu meinem Balkon fliegen sehen. Wahrscheinlich liegt es an den attraktiven Immobilien hier. Und in der Tiki-Bar ist schließlich 24-Stunden lang Happy Hour.
In dem Sinne: cheers!!

Freitag, 18. Januar 2013

Daydream Nation... it´s a Sonic Youth thing you would´nt understand

Selten gab es Tage an denen ich so ausgelaugt und zerstreut war wie jetzt. Der Grund dafür ist mir so geliebt wie verhasst zugleich : meine Diplomarbeit. Eigentlich hätte ich nicht vermutet, dass ein Thema, das einem so am Herzen liegt soviel Kraft und Konzentration kosten kann. Es ist ein wichtiges und unheimlich inspirierendes Thema, nämlich ökologiche Innovation. Anstatt jedoch in der Praxis aktiv zu werden, muss ich meine Tage zunächst damit verbringen vor dem Notebook zu sitzen und Paper zu lesen. Tag ein , Tag aus. Das ist jedenfalls der ehrliche Grund dafür, dass ich kaum dazu komme auch nur irgendwas zu tun, was mir eigentlich Spaß macht. Daher habe ich gestern die Reißleine gezogen und mir zumindest einen Nachmittag daheim gegönnt. Ich bin kein Mensch, der oft oder vielleicht sogar überhaupt Zeit zuhause verbringt, aber einen kurzen Moment dämmerte mir gestern warum es da doch eigentlich ganz schön ist. Eine heiße Tasse Tee, Lavendelkekse und vor allem mein innig geliebter Plattenspieler. Wie konnte ich vergessen, dass Sonic Youth und Lungfish über warme 70er Jahre Boxen soviel besser klingen? Fast ein Frevel. Nach 3 Tönen von Daydream Nation hatte ich mich neu in das Album verliebt. Nach dem ersten Hördurchgang ratterte schon neuer Antrieb in meinen Händen. Endlich wieder was kreatives  tun! Ab gings in den Werkraum im Keller. Daydream Nation ist wohl eins der bedeutendsten Indie-Alben der 90er Jahre und mahnt auch heute noch davor in Zeiten allgemeiner Hektik und permanenten Stand-By-Modus die Kunst des Tagträumens nicht zu verlernen. Ein Manifest der Schludrigkeit und Gedankenflucht. Escapism als Studiengang würde mir glaube ich auch besser liegen.
Tagträume, die nach Zedernholz duften.... und morgen stelle ich den geduldigen Schaukelstuhl fertig. Aber erst einmal klebe ich mir ein Memo an den Laptop: note to self Gitte, Tagträumen nicht verlernen...
Wie duften eure Gedanken?

Mittwoch, 9. Januar 2013

I think everything is just ok..! yEAH!

Manchmal verleitet grau-trübel Nieselwetter mich zum Grübeln. Obwohl es auch dann Spaß macht in Gummistiefeln durch den Wald zu spazieren, verkriecht man sich manchmal in einer warmen Decke und spickt den ein oder anderen grauen Gedanken auf. Vollkommen unnötig!!! Oft vergessen wir uns vor Augen zu führen, dass auch an solchen Tagen, alles dennoch in bester Ordnung ist. Ein kleiner Dank an all die Menschen, die dafür sorgen, dass es außen zwar kalt aber im Herzen dennoch warm ist und an das allmächtige Universum.
Vielleicht habe ich deshalb diese hübschen Holzbuchstaben gezaubert. Damit ich auch wenn ich in die warme Decke gekuschelt auf nasse Grau draußen blicken, doch kurz daran denke, dass einfach alles ok ist. OK!
Sie sind ca 25cm hoch und aus einer 3,5cm dicken Platte gesägt. Dann einfach weiß lackiert...

Sonntag, 6. Januar 2013

Farewell Christmas Time....

Hoffe ihr hattet auch eine besinnliche und ruhige Adventszeit. Ich muss gestehen, dass ich eigentlich kein großer Fan von Feiertagen bin. Weder halte ich viel von tagelang geschlossenen Läden, ungeliebten Verwandtenbesuch noch von hektischem Konsumwahn. Was ich an der Weihnachtszeit jedoch von je her wundervoll fand, war das Dekorieren der Wohnung, des Flures und des silbrig schimmernden Festbaums. Vor allem ein selbstgemachter Adventskranz ist ein absolutes Muss. Dieses Jahr habe ich mir etwas besonderes überlegt und wollte ein wenig Waldgefühl mit in die Wohnung bringen. Für den Kranz ( der übrigens ganze 45cm Durchmesser hat) wurden verschiedene Moose, Farne, Efeu, Äste, Isalnd-Moos, Knospen und Baumrinde verwendet. Kleine Farbakzente setzen die hölzernen Fliegenpilze. Ein Bambi gibt Acht, dass im Wald alles mit rechten Dingen zugeht. Noch vier große Kerzen mit ca 11cm Durchmesser in der Mitte platzieren und ist ein wundervolles Adventsgesteck gezaubert. Und eh man sich versieht ist auch schon erste Januarwoche und Zeit sich vom Gesteck zu trennen. Dabei ist ein wenig Wald auf dem Tisch sehr belebend. Ich wünsche euch einen magischen Start ins neue Jahr....